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Für die nächste Zeit gibt es kein spezielles Kursprogramm
Die
Termine mit Kurzbeschreibungen zu Kursen werden kurzfristig als
aktualisiertes Faltblatt verfügbar sein und Termine in der
Fachpresse veröffentlicht.
Weitere Details zu den Kursen finden sich unter der Rubrik "Kurse"
Sollten Sie sich für einen Individuellen
Reiturlaub, einen bestimmten Kurs interessieren oder wenn Sie
Fragen zu den Kurs-Inhalten haben, dann wenden Sie sich bitte an uns.
Auch stehen wir für Anregungen und Wünsche zu Kursen und
Kurs-Inhalten zu Verfügung oder falls Sie als Gruppe einen
Kurs oder Vortrag bei und organisieren und durchführen
möchten.
Bei angegebenen Kursgebühren handelt es sich um
Grundpreise inkl. Hallennutzung, hinzu kommen Übernachtung und
Verpflegung für Reiter und Pferd.
In der Regel gelten 50% Anzahlung der Kursgebühr bei Anmeldung. Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Einige Kurse – kurz beschrieben
Schnupperkurs:Pferde und Reiten kennen lernen - für Erwachsene, incl. Schulpferd
Dieser Kurs verschafft einen Einblick in das Wesen der Pferde,
den Umgang mit ihnen und dem Reiten auf ihnen. Der Schüler
erhält Einblicke in die Bodenarbeit über Trailhindernisse
nach Linde Tellington-Jones und das „Pferdeflüstern“
im Round Pen. Geritten wird auf zuverlässigen Kleinpferden, auf
Halfter gezäumt, mit und ohne Sattel, geführt und frei, bis
hin zu den ersten Trabschritten im Leichten Sitz.
Ein Einstiegskurs - Ideal für Erwachsene und auch Eltern
pferdeverrückter Mädchen und Jungen, die endlich wissen
wollen, was an Pferden und dem Reiten so faszinierend ist, so dass
Millionen von Menschen begeistert sind von diesen Tieren und dem
Reitsport.
Boden- und Körperarbeit nach Linda Tellington-Jones
Warum Boden- und Körperarbeit mit Pferden?
Die verwendeten Bodenhindernisse sind vereinfacht in zwei
Gruppen zu unterscheiden. Die Einen, die Pferde im Umgang mit
Schreck-Situationen schulen sollen (z.B. Plane, Flattervorhang,
Regenschirm) und die anderen die zur Erarbeitung der körperlichen
Geschicklichkeit verwendet werden (z.B. Labyrinth, Mikado).
Es ist erwiesen, dass Tiere, genau wie wir Menschen, in einer
angenehmen Atmosphäre, ohne Stress und Angst, in völliger
Konzentration besser und nachhaltiger lernen. Daher werden die
Schreck-Situationen „zerlegt“ und Schritt für Schritt
erarbeitet. Bei dieser Art der Bodenarbeit wird eine Überforderung
des Lernenden vermieden und rasch der „optimalen
Lernzustand“ erreicht.
Massage und Gymnastik erzielen ein besseres
Körpergefühl, lösen Verspannungen und haben somit eine
positive Wirkung auf Muskulatur und Nervensystem.
Durch die Kombination von Boden- und Körperarbeit wird
das Feldenkrais-Prinzip angewendet, d.h. durch
ungewohnheitsmäße Bewegungen werden Muskelfunktion, Balance,
Koordination und Konzentration verbessert. Es werden alte
Verhaltensmuster durchbrochen und physische und psychische Probleme der
Pferde gelöst. Die natürliche Folge daraus ist die Steigerung
von Leistungsbereitschaft und Mitarbeit, die Verbesserung der Balance
des Pferdes, Hinterhand und Rückentätigkeit werden aktiviert.
Die Pferde lernen zum Einen mit neuen, für sie ängstigenden
Situationen ruhiger umzugehen, zum Anderen entwickeln sie ein neues
Körpergefühl. Sie lernen einen ungezwungenen Gehorsam,
Selbstkontrolle, genaues Hinschauen und Geduld.
Nebenbei lernt der Mensch sein Pferd und seine
Verhaltensmuster besser kennen und damit umzugehen. Dadurch steigert
sich der gegenseitige Respekt und die Zusammenarbeit wird leichter und
effektiver.
Springgrundschule
Geschult wird Sitz und Einwirkung des Reiters und die Springmanier des Pferdes
Auf Grundlage der Lehre Frederico Caprillis entwickelte Rolf
Becher seine "Natürliche Ausbildungsmethode" für Pferde, die
heute auch unter dem Namen CHIRON bekannt ist.
Um sein Pferd zu schulen ist es notwendig, dass der Reiter
lernt, im ausbalancierten, effektiven Leichten Sitz zu reiten, damit er
sein Pferd im Sprung begleiten kann, ohne es zu stören. Die
Sitzschulung wird durch spezielle Gymnastik am Boden und im Sattel,
sowie durch wirkungsvolle Hilfsmittel wie Hals- und Kosakenriemen und
Stangenarbeit unterstützt.
In der "Natürlichen Ausbildungsmethode" wird das Pferd
Schritt für Schritt an seine Aufgabe, das Springen,
herangeführt. Durch einen chrono-logischen Aufbau der einzelnen
Übungsschritte lernt das Pferd sicher und ruhig über die
Hindernisse zu gehen. Dadurch kann soweit als möglich
ausgeschlossen werden, dass Ängste und daraus folgende
Widersetzlichkeiten entstehen. Es soll später zuverlässig und
weitestgehend selbständig, unter der geschickten Führung
seines Reiters die geforderten Sprünge annehmen und
bewältigen.
Der Kurs führt im Springen unerfahrene Reiter und Pferde
möglichst ohne Angst und Stress an das (teils freihändige)
Springen einzelner Hindernisse und Springreihen, ja selbst an den
fliegenden Galoppwechsel heran. Der Reiter muss in der Lage sein
Schritt, Trab und Galopp im Leichten Sitz mit sicherer
Zügelführung zu reiten - es besteht Helmpflicht.
Springpferde die dazu neigen zu verweigern, heftig zu werden
oder sich verspannen, können mit dieser Methode umgeschult werden
(jedoch z.T. erst durch längere, intensive Umschulungs-Arbeit)
Dressur im Leichten Sitz: Rückenschule für Reiter und Pferd in Halle und Gelände
Dressur – KEIN Buch mit sieben Siegeln
Dressurreiten auf Grundlage der Richtlinien der FN und unter
Zuhilfenahme von Elementen aus der Arbeit nach Claus Penquitt. Die
praktischen Übungen werden immer Schritt für Schritt
erklärt und durch spezielle Reitgymnastik, Übungen auf Sitz-
und am Trittbalken am Boden (vor)geübt.
Der Kurs teilt sich in drei aufeinander aufbauende Themenbereiche, die je nach Ausbildungsstand erarbeitet werden:
I : Vorbereitung auf die Dressurarbeit (Sitz, Zügelführung, Hilfengebung durch Gewicht und Schenkel)
Denn nur ein ausbalancierter Leichter (oder Voll-) Sitz
ermöglicht ein effektives und elastisches Treiben. Nur ein in
Zeitpunkt und Stärke richtiges Treiben, zusammen mit einer
sitzunabhängigen und weichen Zügelführung bringen ein
Pferd zu Takt und Losgelassenheit, als Voraussetzung für die echte
Anlehnung, bei der das Pferd in den Zügel „zieht“.
II : Einführung in die Dressurarbeit (Erarbeiten der echten Anlehnung, Stellen und Biegen)
Eine weiche und vertrauensvolle Anlehnung des Pferdes an die
Reiterhand bildet die notwendige Grundlage für die stellenden und
biegenden Übungen. Das Reiten von Übergängen und
Tempiunterschieden, mit „Zügel aus der Hand kauen
lassen“ ohne Taktverlust, korrekten Bahnfiguren und Voltenarbeit
helfen dem Pferd immer geschmeidiger, gymnastizierter und somit
rittiger zu werden. Die Bewegungen des Pferdes bekommen mehr Schwung
und es „richtet sich (zunehmend) Gerade“.
III : Weiterführende Dressurarbeit (Schenkelgehorsam, Seitengänge)
Auf der geraden Linie wird der Schenkelgehorsam durch Reiten
in Stellung und Viereck vergrößern und verkleinern
erarbeitet. Aus der Voltenarbeit werden dann die Seitengänge, wie
Schulterherein und Travers, entwickelt. Vorher bekommt das Pferd in der
dressurmäßigen Bodenarbeit gezeigt was von ihm erwartet wird.
Alle drei Themenbereiche werden schwerpunktmäßig im
Leichten Sitz (LS) erarbeitet, dass befreit den Rücken des Pferdes
und schont den des Reiters. Die „leichte“ Hilfengebung wird
der des Reitens im Vollsitz (VS) gegenübergestellt – wobei
Sie feststellen werden, dass die Hilfen im Vollsitz nur erweitert aber
nicht verändert werden. Die korrekte Hilfengebung im LS bildet die
Basis für die gelöste Arbeit im VS. Der logische
Übergang vom Arbeiten im LS zum Arbeiten im VS wird
verständlich und nachvollziehbar erläutert.
Zu
sonstigen Themen, z. B. "Lesen von topographischen Karten" oder "Ablauf
eines Distanzrittes" organisieren wir auch gerne kurzfristig einen
individuellen Termin. Falls Ihr also Interesse an ein Thema habt, ihr
aber keinen Termin findet oder der Termin nicht paßt, meldet Euch
bitte trotzdem! Wir sammeln Kursinteressenten zu den Themen und stimmen
bei entsprechender Nachfrage einen Termin unter den Interessenten
individuell ab - ...aber bitte nach Möglichkeit per e-mail, dann
kann man das ganz gut organisieren !
Für alle Kurse bitte beachten:
Die Anmeldung sollte im Normalfall
drei Wochen vor Kursbeginn vorliegen (sonst steht es dabei!) -> um
Details besser planen zu können! Also bitte frühzeitig
melden!
Eine Anmeldung muß
schriftlich erfolgen (Brief, Fax oder e-mail) und ist erst mit Eingang
der entsprechenden Anzahlung verbindlich, sodaß die Kursteilnahme
reserviert ist. Ansonsten steht auch alles in unseren AGB.
Für Infos und bei Fragen gibt es ja noch das Telefon, ein Fax oder e-mail ...
Änderungen vorbehalten
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